2016-11-30

The Amazon near Puerto Maldonado, Peru

English:

After another overnight bus ride I found myself in the jungle. I had arrived in Puerto Maldonado, gate to the Amazon in the south-east of Peru.
The town itself does not offer a lot, but I spent 3 exciting days in a lodge in the jungle about an hour downstream on the Madre de Dios river. Lots of animals to see here, especially Lago Sandoval is nice.
Problems here include: Very hot and humid, lots of mosquitoes, sometimes there is a big snake in the swimming pool.

Deutsch:

Nach einer weiteren Nachtfahrt mit dem Bus befand ich mich im Urwald. Ich war in Puerto Maldonado angekommen, Tor zum Amazonas im Südosten von Peru.
Die Stadt selbst bietet nicht viel, aber ich verbrachte 3 spannende Tage in einer Lodge im Dschungel ungefähr eine Stunde abwärts des Madre de Dios Flusses. Jede Menge Tiere kann man hier sehen, besonders Lago Sandoval ist schön.
Probleme hier beinhalten: Sehr heiß und hohe Luftfeuchtigkeit, viele Moskitos, manchmal befindet sich eine große Schlange im Schwimmbecken.













2016-11-25

The road to Machu Picchu, Peru

English:

In Cusco I booked a 4 day tour through the jungle.

On the first day we raced mountain bikes from snowy mountain tops down into the jungle, 50 kilometres along a twisty mountain road, barely being able to take in the awe-inspiring views while dodging the occasional oncoming traffic. In the evening we hiked into the jungle to spend the night in a tiny village near Santa Maria.

The second day we hiked through the jungle along one of the remaining original parts of the Inca trail. After many hours of hiking, crossing a decrepit rope bridge, seeing a wildfire slowly devour a hill and being pulled across the river in a small cart attached to a steel cable we ended the day relaxing in the Santa Teresa hot springs.

Day three started with a bit of zip-lining. That was a first for me, had a blast. 5 lines, up to 500 meters long, hundreds of meters above the ground.
After that we went to Hidroelectrica and from there walked along the train tracks until finally we arrived in Aguas Calientes.

Day four we got up well before sunrise and went up to Machu Picchu. Everything was better than ever imagined, such an amazing place. As I had included access to Machu Picchu mountain in my booking, not really knowing what that would amount to, I started the hike towards the peak. It took me about 3 hours to get there and back, ascending more than 600 meters on rocky steps. Having finally made it, the view was absolutely worth the torture.

In the evening it was back to Aguas Calientes to get the train and bus back to Cusco. After sleeping for half an eternity I spent the following day just relaxing and walking a bit through Cusco.

What an unbelievably amazing trip this has been.

Deutsch:

In Cusco buchte ich eine 4-Tages-Tour durch den Urwald.

Am ersten Tag rasten wir auf Mountainbikes von schneebedeckten Bergspitzen hinab in den Urwald, 50 Kilometer entlang einer sich windenden Bergstraße, kaum in der Lage die atemberaubenden Ausblicke aufzunehmen und gleichzeitig dem entgegenkommenden Verkehr auszuweichen. Am Abend wanderten wir in den Dschungel um die Nacht in einem winzigen Dorf nahe Santa Maria zu verbringen.

Der zweite Tag begann mit einem Hike durch den Urwald entlang einem der originalen Teile des Inka Trail. Nach vielen Stunden des Wanderns und Kletterns, dem Überqueren einer baufälligen Hängebrücke, Beobachten eines Waldbrandes der langsam einen Hügel auffraß und in einem kleinen Wagen an einem Stahlkabel über den Fluss gezogen werden beendeten wir den Tag entspanntin den heißen Quellen von Santa Teresa.

Am dritten Tag ging es zum Zip-lining. Das war ein Novum für mich, hatte einen Riesenspaß. 5 lines, bis zu 500 Meter lang, hunderte von Metern über dem Boden.
Danach gingen wir nach Hidroelectrica und von dort wanderten wir den Eisenbahnschienen entlang bis wir endlich in Aguas Calientes ankamen.

Am vierten Tag wachten wir lange vor dem Sonnenaufgang auf und gingen nach Machu Picchu. Alles war besser als ich mir jemals vorgestellt hätte, so ein beeindruckender Ort. Da ich den Zugang zum Machu Picchu Berg in meiner Buchung mit eingeschlossen hatte, nicht wirklich wissend was das bedeuten würde, startete ich die Wanderung zur Spitze. Ich brauchte circa 3 Stunden um dort hin und zurück zu kommen, mehr als 600 Höhenmeter auf steinigen Stufens steigend. Nachdem ich es endlich geschafft hatte war der Ausblick eine passende Entschädigung die die Qual definitiv wert war.

Am Abend ging es zurück nach Aguas Calientes um den Zug und Bus nach Cusco zu bekommen. Nachdem ich eine halbe Ewigkeit geschlafen hatte verbrachte ich den folgenden Tag einfach nur mit Entspannen und ein bisschen durch Cusco zu laufen.

Was für in unglaublich genialer Trip das war.
















2016-11-19

Cusco, Peru

English:

Cusco. Originally the capital of the Incas, but not much of them remains. Today the architecture is dominated by buildings of the Spanish, like churches and monasteries. Only hints here and there remind of the origins.

I like the city, it is fairly calm for its size.

Deutsch:

Cusco. Ursprünglich die Hauptstadt der Inkas, aber von denen ist nicht viel übrig. Heutzutage wird die Architektur durch die Gebäude der Spanier dominiert, wie Kirchen und Klöster. Nur hier und da gibt es Hinweise auf die Ursprünge.

Ich mag die Stadt, sie ist relativ ruhig für ihre Größe.








2016-11-17

Puno, Peru

English:

Minutes before sundown I crossed the border into Peru.
2 hours later I arrived in Puno, on the other side of Lake Titicaca.
Puno itself was not very interesting to me, half of the city seems to be empty unfinished buildings. Instead I spent the day on the lake, visiting the floating islands of the Uros and afterwards the island of Taquile.
Later that night I took a bus to Cusco.

Deutsch:

Minuten vor dem Sonnenuntergang überquerte ich die Grenze nach Peru.
2 Stunden später kam ich in Puno an, auf der anderen Seite des Titicaca-Sees.
Puno selbst war nicht sehr interessant, die Hälfte der Stadt scheint aus leeren Bauruinen zu bestehen. Stattdessen verbrachte ich den Tag auf dem See, besuchte die schwimmenden Inseln der Uros und danach die Insel Taquile.
Später in der Nacht nahm ich einen Bus nach Cusco.







2016-11-15

Isla del Sol, Lago Titicaca, Bolivia

English:

From La Paz I had quite a painful bus ride to Copacabana, on the shores of Lake Titicaca. I arrived long after sunset, too late to catch a boat to the Island of the Sun. So I found a cheap hostel and spent the night.

Having arrived on the island, I spent an entire day just hiking the trail that runs high along the shores. Very exhausting, especially after I ran out of water for the last 2 hours, but definitely worth it. Most of the trail is at about 4000 meters altitude, which makes it even harder.

Deutsch:

Von La Paz hatte ich eine ziemlich schmerzhafte Busfahrt nach Copacabana, am Ufer des Titicaca-Sees. Ich kam lange nach Sonnenuntergang an, zu spät um ein Boot auf die Sonneninsel zu erreichen. Also fand ich ein günstiges Hostel und verbrachte dort die Nacht.

Auf der Insel angekommen verbrachte ich einen ganzen Tag nur damit den Pfad zu wandern welcher hoch entlang dem Ufer verläuft. Sehr erschöpfend, besonders nachdem ich 2 Stunden vor Ende kein Wasser mehr hatte. Aber definitiv lohnenswert. Der größte Teil des Pfades ist auf etwa 4000 Metern Höhe, was es nochmal schwerer macht.














2016-11-11

La Paz, Bolivia

English:

I spent 3 days in La Paz. At 3650 meters above sea level, shortness of breath is something to get used to. However, the time spent in the desert and the Altiplano prepared me for this, there we sometimes had over 4000 meters. Luckily I did not experience any altitude sickness.

La Paz is pretty big, more than 2 million people live here. Traffic is wild and does not obey many rules, just crossing the street can be quite an adventure.
The most unique feature would probably be the cable cars which span most of the city.

Deutsch:

Ich verbrachte 3 Tage in La Paz. Auf 3650 Metern über dem Meeresspiegel ist Kurzatmigkeit etwas an das man sich gewöhnen muss. Jedoch hat mich die Zeit in der Wüste und dem Altiplano darauf vorbereitet, dort hatten wir stellenweise über 4000 Meter. Glücklicherweise erlitt ich keine Höhenkrankheit.

La Paz ist ziemlich groß, mehr als 2 Millionen Menschen leben hier. Der Straßenverkehr ist wild und folgt nicht vielen Regeln, alleine die Straße zu überqueren kann ein ziemliches Abenteuer sein.
Die größte Eigenheit sind wahrscheinlich die Seilbahnen welche sich über einen Großteil der Stadt erstrecken.